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Wann ist der optimale Zeitpunkt 

für eine Trageberatung?

 

Eine Trageberatung kann zu unterschiedlichen Zeitpunkten in der Biografie eines Tragepaares Sinn machen.

 

In der Schwangerschaft

Gerade beim ersten Kind sind viele Mütter (und Väter) unsicher, wie die Zeit mit dem Baby wird. Sie wollen bestmöglich vorbereitet sein, bevor das Kind zur Welt kommt.
Dies kann durchaus sinnvoll sein, da hier evtl. viel Zeit vorhanden ist und sich die (werdenden) Eltern ausführlich mit vielen Themen rund ums Kind beschäftigen wollen. Es kann viel Spaß machen, das „Ich-Bin-Schwanger“-Gefühl unterstützen und den werdenden Eltern ein Gefühl von Sicherheit geben. 

In den Folgeschwangerschaften steht eher die Frage im Vordergrund "wie wird es mit zwei (oder drei oder vier oder....) Kindern? Kann mir das Tragen den Alltag erleichtern. Vielleicht sind die Eltern beim ersten Kind erst später zum Tragen gekommen und wollen nun von Anfang an Tragen, aber wie?

Eine alleinige Beratung in der Schwangerschaft würde ich jedoch nicht empfehlen, da die Kinder, wenn sie auf der Welt sind, in der Regel auch eine Meinung dazu haben, wie sie getragen werden wollen. Daher biete ich für Schwangere ein Kombi Paket an, das aus einer Beratung in der Schwangerschaft und einer darauf aufbauenden Beratung, wenn das Kind auf der Welt ist, besteht (s. hier).

Eine Beratung in der Schwangerschaft ist kein MUSS. Mütter, die erstmal abwarten, wer da zu ihnen in die Familie geboren wird, haben keinen schlechteren Start. Es ist eine Frage womit sich die (werdenden) Eltern am wohlsten fühlen.

 

Im Wochenbett

Wenn dann das neue Wesen auf der Welt ist, ist im Idealfall erst einmal ganz viel Zeit zum Kuscheln angesagt. Wenn Sie mit Ihrem Kind auf dem Bauch das Wochenbett auf der Couch oder im Bett verbringen, ist das eine schöne Zeit, die Sie ohne zusätzlichen Stress genießen sollten, solange es für alle Beteiligten funktioniert.

Wenn Sie schon vor der Geburt geplant hatten, ihr Kind zu tragen, und sich im Rahmen einer Trageberatung für ein Tuch oder eine Tragehilfe entscheiden wollen, lohnt es sich zu warten, bis etwas Routine eingekehrt ist. Schon nach kurzer Zeit werden Sie ein wenig sicherer im Umgang mit dem Baby geworden sein. Dann ist nicht mehr jeder Handgriff aufregend –evtl. sogar angsteinflößend-  (und ja, das passiert am Anfang fast allen – nicht nur beim ersten Kind!). Neue Handgriffe beim Anlegen eines Tuches oder einer Tragehilfe können entspannter erlernt werden.

Allerdings haben auch hier Kinder ihren Teil mitzubestimmen. Nicht jedes Baby schläft friedlich den Tag über im Bettchen oder auf Mamas und Papas Brust. Wenn ihr Kind viel weint und von Anfang an viel herumgetragen werden möchte, macht es durchaus Sinn, den vielleicht in 2-4 Wochen geplanten Termin vorzuziehen, auch (oder gerade wenn) die Routine im Alltag noch nicht in Sicht ist.

Vielleicht ist das Kind aber gar nicht der erste Zugang zur Familie, sondern wurde in eine Familie mit einem oder mehreren Geschwisterkind(ern) hineingeboren. Die müssen zur Kita, zur Schule oder zum Spieplatz gebracht werden und der Neuankömmling muss mit. Auch hier kann eine frühe Trageberatung hilfreich sein, wenn der Kinderwagen im Weg ist oder die Hände für die Größeren frei sein müssen.

 

Im ersten Lebensjahr

Im ersten Lebensjahr verändert sich ihr Kind enorm. Es wird vom winzigen Säugling zum Kleinkind. Es lernt sich fortzubewegen. Das Geburtsgewicht verdoppelt oder verdreifacht sich. Die meisten Kinder ändern im ersten Lebensjahr bis zu 6 Mal die Kleidergröße.

Natürlich kann es in diesem Rahmen auch passieren, dass eine Tuchbindeweise oder eine Trage, die am Anfang perfekt zum Tragepaar gepasst hat, auf einmal nicht mehr angenehm ist. Vielleicht fühlt sich das Kind zu schwer an, möchte aber gerne weiter getragen werden. Vielleicht beschwert es sich in der Tragehilfe, weil es nicht mehr genügend sieht?

In einer Trageberatung unterstütze ich das Tragepaar bei der Umorientierung und Neuausrichtung ihrer Tragebeziehung.

 

Im Kleinkindalter

Ein häufiger Zeitpunkt für eine Trageberatung ist der Punkt, an dem der Tragling seine ersten Gehversuche beginnt oder vorbereitet. Hier passiert etwas ganz Großes. Das Kind steht auf eigenen Beinen. Häufig verändert sich zu diesem Zeitpunkt auch das Tragen. Die Kinder möchten mitbestimmen („NEIN!“ ist ein sehr beliebtes Wort in so vielen Lebenslagen). Sie möchten selbst laufen. Das sollen und dürfen sie auch. Aber wer schon einmal mit einem Laufanfänger unterwegs war, der weiß auch, dass irgendwann die Kraft nachlässt. Dann gibt es zwei Alternativen: Kinderwagen oder Tragen. Beide haben ihre Berechtigung, je nach Situation kann mal die eine, mal die andere Variante gewählt werden.

Ich helfe Ihnen gerne dabei, die für Sie sinnvollste und bequemste Option der Variante „Tragen“ herauszufinden.

 

Bei Änderung der Lebenssituation

Auch die Lebenssituation der Familie kann das Tragen beeinflussen.

In viele Situationen kann es passieren, dass das etablierte Tragen nicht mehr so gut funktioniert wie früher. Wenn aber Eltern und Kinder das Tragen nicht aufgeben wollen, bietet eine Trageberatung Unterstützung. Gemeinsam finden wir einen neuen Weg statt einem Ende.

Unsicher? Nehmen Sie mit mir Kontakt auf - Ich helfe Ihnen gerne weiter!

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